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NEUES FESTIVAL: GEBALLTE REGIONALE ROCK-POWER (ACHIMER KURIER)

Am 20. Oktober findet in Achim erstmals das Festival „Fisch muss schwimmen“ statt – dieses Mal noch in der Cato-Aula, in den kommenden Jahren wollen die Organisatoren aber unter freien Himmel.

Die Träume sind groß, die Anfänge nun gemacht. Am 20. Oktober soll in Achim das erste „Fisch muss schwimmen“-Festival starten. Ins Leben gerufen wurde die Veranstaltung von „zwei alten Achimer Jungs“, wie Ulrik Borcherdt, Geschäftsführer bei der Veranstaltungsfirma Solight, es beschreibt. Er selbst ist einer dieser „Achimer Jungs“. Der Zweite ist Thomas van der Schalk, Mitglied bei der Achimer Band „Fishbait Tree“. Beide kennen sich schon aus Schulzeiten und irgendwann sei dann in den vergangenen Monaten die Idee entstanden, in Achim ein kleines Mini-Festival zu organisieren.“Die Grundidee war es, eine Veranstaltung ähnlich wie das ‚Hallo Verden-Festival‘ auf die Beine zu stellen“, erklärt Borcherdt. In der Aula des Cato-Bontjes-van-Beek-Gymnasiums, in der das Festival stattfinden soll, seien jedoch keine unbestuhlten Veranstaltungen mehr möglich. „Also haben wir uns entschlossen, das Ganze als Akustik-Konzert aufzuziehen“, sagt Borcherdt. Insgesamt sollen an diesem Tag vier Bands auftreten, hinzu kommt die Sängerin Rike Mey als Special Guest. „Die Leute können sich ein Konzert anhören, in der Umbauphase dann in den Vorraum gehen, etwas essen und trinken und sich dort die Musik von Rike Mey anhören.“ Danach gehe es dann in der Aula mit dem nächsten Konzert weiter.

„Wir haben mit einigen Achimer Bands und Musikern aus der Region gesprochen, ob sie Interesse an diesem Festival-Konzept haben“, berichtet der Solight-Geschäftsführer. Und die Resonanz sei durchweg positiv ausgefallen. „Eigentlich wollten alle spielen.“ Die Wahl ist schließlich auf die Bremer Band „We are riot“ als Headliner gefallen. Darüber hinaus treten das Akustik-Duo „Fishbait Tree“, die Band „Koala“, die aus fünf Jungs aus Achim, Bremen und Nürnberg besteht, und das Indie-Rock-Trio „Superdiva“ auf. All diesen wolle man mit dem Festival eine Bühne geben. Das soll auch der etwas außergewöhnliche Name der Veranstaltung symbolisieren. „Genauso wie der Fisch schwimmen muss, um in seinem Element zu sein, müssen Musiker auch auftreten und die vielen Stunden in den Proberäumen rauslassen.“ Doch das Indoor-Festival soll eigentlich ohnehin erst der Anfang sein. „Unser Traum ist es, in Achim unter dem Titel ‚Fisch muss schwimmen‘ ein jährliches Open-Air-Festival zu organisieren“, sagt Borcherdt. Im nächsten Jahr könnte es schon so weit sein. „Erste Ideen und Konstrukte schwirren auf jeden Fall schon in unseren Köpfen rum.“ Demnach wolle man versuchen, den Open-Air-Charakter von Festivals gleichzeitig mit mehr Wetterunabhängigkeit zu verbinden. Dazu sei man beispielsweise auch schon mit Zirkussen im Gespräch, die dann ihre Zelte zur Verfügung stellen würden. „Es könnte also eine Art Mini-Breminale für Achim werden.“

Eine konkrete Location habe man aktuell noch nicht im Blick. „Wir wissen auch noch nicht, in welchem Größenrahmen sich das Ganze dann abspielen wird.“ Die Größenordnung des diesjährigen Festivals hingegen steht genau fest. Exakt 506 Plätze gibt es in der Schulaula. Und alle Zuhörer alle bekommen neben Brit Rock und Grunge an diesem Tag auch Indie-Rock und ganz individuelle Interpretationen bekannter Rock- und Popsongs zu hören.

Das Festival findet am Sonnabend, 20. Oktober, statt. Einlass ist um 16 Uhr, die Tickets kosten 27,50 Euro im Vorverkauf. Informationen zum Festival und dem Ticketverkauf gibt es unter www.fms-festival.de.

 

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Artikel vom 13.08.2018, zur Verfügung gestellt von Autorin Elina Hoepken (Achimer Kurier).
Originalartikel einzusehen auf https://www.weser-kurier.de.
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